Katzen und Kleinkinder passen einfach nicht zusammen

19. Februar 2012
By redaktion

Das jedenfalls ist die Ansicht vieler Experten. Nicht ohne Grund: Katzen wollen nicht verfolgt oder grob angefasst werden, fühlen sich bedrängt von hektischen Bewegungen und geraten bei Lärm und Geschrei in Alarmstimmung. Gerade Kleinkinder unter drei Jahren fassen schon mal grob zu, weil ihre Feinmotorik noch nicht entwickelt ist und ihre Bewegungen noch etwas unkoordiniert sind. Ausdauernd können sie Katzen hinterherrennen – oft auch mit Gebrüll.

Eltern sollten sich deshalb gut überlegen, wann sie eine Katze in die Familie aufnehmen. Wenn eine Katze einzieht, sind einige Regeln zu beachten:

  • Katze und Kleinkind sollten sie nicht miteinander allein lassen.
  • Haben sie Geduld und seien sie ein gutes Vorbild für den Nachwuchs.
  • Sorgen sie dafür, dass die Katze immer sichere Rückzugsgebiete hat: Also Fress- und Schlafbereich evtl. mit einem Babygitter absperren und die Katzentoilette außer Reichweite stellen.
  • Zeigen sie ihrem Kind, wie die Katze gestreichelt werden will und wo. Sanftes Berühren von Kopf, Rücken und Flanken löst ein behagliches Schnurren des Vierbeiners aus. Griffe nach Ohren, Augen und Schwanz sind tabu und müssen sofort unterbunden werden.  Niemals die Katze gegen ihren Willen festhalten.
  • Beim Spielen gilt: Hände weg! Bälle,  Bindfaden, Katzenangel oder Stoffmäuse bergen kein Verletzungsrisiko und machen Kindern wie auch Katzen großen Spaß.

Wenn sie diese Ratschläge beherzigen, werden ihre zwei- und vierbeinigen Lieblinge sicher die besten Freunde.

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